Programmhighlights
Einen ganzen Tag lang feiert Frankfurt das Kino als einen Ort für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen Themen. In diesem Jahr liegt der Themenschwerpunkt auf dem Autor und Filmemacher Alexander Kluge.
Insgesamt 14 Veranstaltungen im Kino des DFF, Mal Seh'n Kino, Café KoZ, im Filmforum Höchst, den Arthouse Kinos Frankfurt und weiteren Orten zeigen Kluge’s Filme der 1960er Jahre und setzen sich mit der umfangreichen Frankfurter Filmgeschichte auseinander.
Über Alexander Kluge
Alexander Kluge (1932–2026) war Schriftsteller, Jurist, Filmemacher und einer der wichtigsten Wegbereiter des Neuen Deutschen Films. Als Mitinitiator des Oberhausener Manifests von 1962 prägte er die Erneuerung des deutschen Kinos maßgeblich. In seinen experimentellen Filmen verband er Geschichte, Politik und persönliche Erinnerungen zu eigenständigen Erzählformen. Mit Frankfurt am Main war Kluge eng verbunden: Er studierte und lehrte an der Goethe-Universität und setzte sich in seinen filmischen Arbeiten immer wieder mit der Stadt und ihrer Geschichte auseinander.
Über das Festival
Frankfurt schaut einen Film wird vom Film- und Kinobüro Hessen in Kooperation mit den Frankfurter Kinos, Vereinen und Initiativen sowie dem Kulturamt der Stadt Frankfurt ausgerichtet. Es lädt das Publikum ein, gemeinsam mit dem Filmteam und zahlreichen Gästen Frankfurt-Filme wiederzuentdecken und zu diskutieren. Mit dem Kinofest soll die Lust am Kino gestärkt und daran erinnern werden, dass Kinos wichtige Orte gesellschaftlicher Reflexion sind.
Wir haben das Festival mit 17.000 Euro unterstützt.
Das gesamte Programm sowie Informationen zu den Tickets gibt es hier.